"Klima schützen - Stromfresser abschalten"
15.05.06
BUND fordert vor der Saturn-Zentrale den Verkaufsstopp klimaschädlicher Elektrogeräte
In Köln protestierte das BUND-Klimaschutzteam am Freitag, 12. Mai vor der Saturn-Zentrale gegen die verbraucher- und klimafeindliche Vermarktungs- und Angebotspolitik des Metro-Unternehmens. Im Rahmen der Kampagne „Klima schützen – Stromfresser abschalten“ machte der BUND mit Warnschildern und Verbraucherinformationen auf die Stromfresser aufmerksam, diskutierten mit KundInnen und forderten sie auf, bei Ihrer Kaufentscheidung für Elektrogeräte vor allem auch auf deren Stromverbrauch zu achten. Ein lebensgroßer Eisbär stand als Symbol dafür, wie die Natur schon jetzt unter dem Klimawandel leidet. Die Kritik der Kampagne richtet sich besonders an die großen Elektrohandelsketten. Die meisten Geräte im Sortiment von Saturn oder Mediamarkt seien Stromfresser und deutlich ineffizienter als die marktbesten Geräte. Nur jeder vierte von „Metro“ verkaufte Kühlschrank gehöre in die Effizienzklassen „A plus“ und „A plus plus“. Die Mehrzahl der Geräte verbrauchten bis zu doppelt so viel. Bei Wäschetrocknern trage nicht einmal jedes zwanzigste Gerät das Effizienzlabel der Klasse „A“. Die Werbung zielt vorrangig auf kurzfristige Schnäppchenjäger anstatt auf die effizientesten und damit langfristig auch günstigsten Geräte. Laut BUND sind gerade im Haushaltsgeräte-Bereich die Einsparmöglichkeiten für den Stromverbrauch enorm. Allein für den Stand-by-Betrieb werden in Deutschland laut BUND zwei Atomkraftwerke betrieben. Durch effizientere Geräte ließe sich die durch den umstrittenen Braunkohlentagebau Garzweiler II gewinnbare Strommenge einsparen. An SATURN und die anderen Elektrohandelsketten richtet der BUND den Appell, die Stromfresser aus dem Sortiment zu nehmen, Geräte ohne echten Ausschalter zu kennzeichnen und auf die offensive Bewerbung von Trocknern, Klimageräten etc. zu verzichten. So könnte der CO2-Ausstoß um bis zu 20 Millionen Tonnen pro Jahr verringert werden. www.bund-koeln.de/index
BUND fordert vor der Saturn-Zentrale den Verkaufsstopp klimaschädlicher Elektrogeräte
In Köln protestierte das BUND-Klimaschutzteam am Freitag, 12. Mai vor der Saturn-Zentrale gegen die verbraucher- und klimafeindliche Vermarktungs- und Angebotspolitik des Metro-Unternehmens. Im Rahmen der Kampagne „Klima schützen – Stromfresser abschalten“ machte der BUND mit Warnschildern und Verbraucherinformationen auf die Stromfresser aufmerksam, diskutierten mit KundInnen und forderten sie auf, bei Ihrer Kaufentscheidung für Elektrogeräte vor allem auch auf deren Stromverbrauch zu achten. Ein lebensgroßer Eisbär stand als Symbol dafür, wie die Natur schon jetzt unter dem Klimawandel leidet. Die Kritik der Kampagne richtet sich besonders an die großen Elektrohandelsketten. Die meisten Geräte im Sortiment von Saturn oder Mediamarkt seien Stromfresser und deutlich ineffizienter als die marktbesten Geräte. Nur jeder vierte von „Metro“ verkaufte Kühlschrank gehöre in die Effizienzklassen „A plus“ und „A plus plus“. Die Mehrzahl der Geräte verbrauchten bis zu doppelt so viel. Bei Wäschetrocknern trage nicht einmal jedes zwanzigste Gerät das Effizienzlabel der Klasse „A“. Die Werbung zielt vorrangig auf kurzfristige Schnäppchenjäger anstatt auf die effizientesten und damit langfristig auch günstigsten Geräte. Laut BUND sind gerade im Haushaltsgeräte-Bereich die Einsparmöglichkeiten für den Stromverbrauch enorm. Allein für den Stand-by-Betrieb werden in Deutschland laut BUND zwei Atomkraftwerke betrieben. Durch effizientere Geräte ließe sich die durch den umstrittenen Braunkohlentagebau Garzweiler II gewinnbare Strommenge einsparen. An SATURN und die anderen Elektrohandelsketten richtet der BUND den Appell, die Stromfresser aus dem Sortiment zu nehmen, Geräte ohne echten Ausschalter zu kennzeichnen und auf die offensive Bewerbung von Trocknern, Klimageräten etc. zu verzichten. So könnte der CO2-Ausstoß um bis zu 20 Millionen Tonnen pro Jahr verringert werden. www.bund-koeln.de/index
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