Kölner Initiative Bürgerarbeit

04.04.05
Positionspapier der Kölner Freiwilligen Agentur zu 1-Euro-Jobs
Die Kölner Freiwilligen Agentur will sich nicht an Maßnahmen beteiligen, die den freiheitlichen und freiwilligen Charakter bürgerschaftlichen Engagements in Frage stellen. Deshalb ist die Vermittlung von 1-Euro-Jobs für die Kölner Freiwilligen Agentur kein Handlungsfeld - selbst dann nicht, wenn die Tätigkeit gemeinnützigen Charakter hat.
Statt dessen will die Kölner Freiwilligen Agentur zusammen mit anderen interessierten Menschen und Organisationen eine `Kölner Initiative Bürgerarbeit´ vorantreiben, die auch und gerade den Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, in Form von Freiwilligendiensten eine selbst bestimmte, frei wählbare und finanziell gleichwertige Alternative zu den 1-Euro-Jobs bieten soll. Deren Finanzierung sei eine gemeinsame Herausforderung an die Stadt, die Wirtschaft, an gemeinnützige Organisationen und die Bürgerschaft. Mit drei zentralen Forderungen wird die Initiative konkretisiert:
Wer freiwillig Bürgerarbeit leistet, hat vollen Anspruch auf die Grundsicherung durch Arbeitslosengeld II, auch dann, wenn er oder sie angebotene Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs) ablehnt.
Bürgerarbeit wird nicht ent-, sondern belohnt, z.B. durch eine Aufwandsentschädigung, gesellschaftliche Anerkennung, Qualifikationsmaßnahmen, die Aufstockung von Altersbezügen u.a.. Das heißt aber auch: Wer Arbeitslosengeld II bezieht und Bürgerarbeit leistet, muss abzugsfrei soviel hinzu verdienen können, wie das bei den 1-Euro-Jobs der Fall ist.
Bürgerschaftlich engagierte Menschen dürfen nicht missbraucht werden als Lückenbüßer für wegbrechende öffentliche Zuschüsse bzw. ausfallende Zivildienstleistende. Vor allem dürfen 1-Euro-Jobs nicht - wie in Köln zum Teil diskutiert - regulär bezahlte Stellen ersetzen. www.koeln-freiwillig.de

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