Veranstaltung: 'Müllverbrennung und Recycling? - am Mi., 7.7.04, 18 Uhr, DeFlo, Köln-Nippes
30.06.04
Veranstaltung des 'Kölner Möbelverbundes? über Alternativen zur Kölner Müllpolitik am u.a. mit Prof. Lothar Schneider (Fachmann für Recycling), Ort: DeFlo - Florastr. 114-122
Veranstaltung des 'Kölner Möbelverbundes? über Alternativen zur Kölner Müllpolitik u.a. mit Prof. Lothar Schneider (Fachmann für Recycling), Ort: DeFlo - Florastr. 114-122
"Auf Grund der enormen Kapazitäten der Kölner Müllverbrennungsanlage liegt die "thermische Behandlung" des durch die AWB gesammelten Sperrmülls bei 100% (zum Vergleich Stadt Bonn 48,52%- siehe Abfallwirtschaftsplan RP 2001)" heißt es im Einladungstext des Kölner Möbelverbundes. "Diese thermische Behandlung ist teuer und setzt in einer Zeit knapper werdender Ressourcen die falschen Prioritäten für die Zukunft. Dabei gibt es vielfältige Alternativen. Als Beispiel für kostenlose und ökologisch wie sozial sinnvolle Sperrmüllverwertung sei der Verbund gemeinnütziger Kölner Möbellager genannt. In diesem Verbund sind sieben gemeinnützige Vereine zusammengeschlossen, die jährlich 3.280 Tonnen Sperrmüll (also über 8% des Kölner Gesamtsperrmülls in 2003) kostenlos aus Kölner Haushalten abholt. 75% dieses Sperrmülls werden über den second - hand - Handel der Vereine wieder in die Haushalte zurückgeführt. 17% des Gesamtsperrmülls wird in Fraktionen (Hölzer, Metalle usw.) getrennt, um sie so wiederzuverwerten, nur ca. 8% der Gesamtmenge wird der RMVA als Restmüll zugeführt.
Um die Trennung und die Wiederverwertung zu bewerkstelligen betreibt der Möbelverbund ein Recyclingprojekt, wo Langzeitarbeitslose in verschiedenen Tätigkeiten beschäftigt und qualifiziert werden. Der Möbelverbund ist bereit, dieses Projekt weiter auszubauen und den Kölner Bürger/innen ein größeres Second - hand - Warenangebot an Möbeln; Hausrat, Textilien, Büchern und Fahrrädern zu machen.
Dieses Recyclingprojekt, eine kleine, aber feine Alternative zur "großen" Müllpolitik wird durch die Sozialverwaltung der Stadt Köln unterstützt. Dieser Unterstützung wird ab 1.1.2005 durch Bundesgesetze (Hartz IV) die gesetzliche Grundlage entzogen. Damit sind das Projekt und auch die vielfältigen Tätigkeiten der meisten angeschlossenen Vereine finanziell gefährdet. Der Möbelverbund versucht in dieser Situation sein Überleben zu sichern, indem er diese ökologisch und sozial sinnvolle Sperrmüllverwertung in die Abfallwirtschaftsplanung der Stadt Köln integrieren möchte. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist offen." Weitere Teilnehmer der Veranstaltung sind Werner Rügemer (Journalist, Autor des Buches "Colonia Corrupta"). Es moderiert Albrecht Kieser vom Rheinischen Journalistenbüro
Ort: Im Möbellager der Beschäftigungshilfe De Flo SKM e.V. Florastraße 114 - 122, Köln-Nippes
Veranstaltung des 'Kölner Möbelverbundes? über Alternativen zur Kölner Müllpolitik am u.a. mit Prof. Lothar Schneider (Fachmann für Recycling), Ort: DeFlo - Florastr. 114-122
Veranstaltung des 'Kölner Möbelverbundes? über Alternativen zur Kölner Müllpolitik u.a. mit Prof. Lothar Schneider (Fachmann für Recycling), Ort: DeFlo - Florastr. 114-122
"Auf Grund der enormen Kapazitäten der Kölner Müllverbrennungsanlage liegt die "thermische Behandlung" des durch die AWB gesammelten Sperrmülls bei 100% (zum Vergleich Stadt Bonn 48,52%- siehe Abfallwirtschaftsplan RP 2001)" heißt es im Einladungstext des Kölner Möbelverbundes. "Diese thermische Behandlung ist teuer und setzt in einer Zeit knapper werdender Ressourcen die falschen Prioritäten für die Zukunft. Dabei gibt es vielfältige Alternativen. Als Beispiel für kostenlose und ökologisch wie sozial sinnvolle Sperrmüllverwertung sei der Verbund gemeinnütziger Kölner Möbellager genannt. In diesem Verbund sind sieben gemeinnützige Vereine zusammengeschlossen, die jährlich 3.280 Tonnen Sperrmüll (also über 8% des Kölner Gesamtsperrmülls in 2003) kostenlos aus Kölner Haushalten abholt. 75% dieses Sperrmülls werden über den second - hand - Handel der Vereine wieder in die Haushalte zurückgeführt. 17% des Gesamtsperrmülls wird in Fraktionen (Hölzer, Metalle usw.) getrennt, um sie so wiederzuverwerten, nur ca. 8% der Gesamtmenge wird der RMVA als Restmüll zugeführt.
Um die Trennung und die Wiederverwertung zu bewerkstelligen betreibt der Möbelverbund ein Recyclingprojekt, wo Langzeitarbeitslose in verschiedenen Tätigkeiten beschäftigt und qualifiziert werden. Der Möbelverbund ist bereit, dieses Projekt weiter auszubauen und den Kölner Bürger/innen ein größeres Second - hand - Warenangebot an Möbeln; Hausrat, Textilien, Büchern und Fahrrädern zu machen.
Dieses Recyclingprojekt, eine kleine, aber feine Alternative zur "großen" Müllpolitik wird durch die Sozialverwaltung der Stadt Köln unterstützt. Dieser Unterstützung wird ab 1.1.2005 durch Bundesgesetze (Hartz IV) die gesetzliche Grundlage entzogen. Damit sind das Projekt und auch die vielfältigen Tätigkeiten der meisten angeschlossenen Vereine finanziell gefährdet. Der Möbelverbund versucht in dieser Situation sein Überleben zu sichern, indem er diese ökologisch und sozial sinnvolle Sperrmüllverwertung in die Abfallwirtschaftsplanung der Stadt Köln integrieren möchte. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist offen." Weitere Teilnehmer der Veranstaltung sind Werner Rügemer (Journalist, Autor des Buches "Colonia Corrupta"). Es moderiert Albrecht Kieser vom Rheinischen Journalistenbüro
Ort: Im Möbellager der Beschäftigungshilfe De Flo SKM e.V. Florastraße 114 - 122, Köln-Nippes
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