Augen auf beim Blumenkauf!

01.04.03
Blumen aus menschen- und umweltschonendem Anbau sind das Thema einer Veranstaltung am 8. April 2003, 19.30 Uhr im Domforum.
Blumen aus menschen- und umweltschonendem Anbau sind das Thema einer Veranstaltung am 8. April 2003, 19.30 Uhr im Domforum. Im Jahr erfreuen sich Kölnerinnen und Kölner über Schnittblumen im Wert von mehr als 50 Millionen Euro. Doch kaum jemand weiß, das nur rund 12% der Schnittblumen in Deutschland produziert wird. Fast die Hälfte der verkauften Blumen wird aus den Ländern des Südens importiert, wie z.B. Ecuador, Kolumbien, Kenia, Simbabwe. In den südlichen Ländern haben Arbeiter und Arbeiterinnen nicht "so" rosige Arbeitsbedingungen: Fehlende Arbeitskleidung, unzureichende Arbeitsverträge, Überstunden und Einsatz verbotener Pestizide sind nur einige Probleme. Um von hier aus etwas für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu tun, wurde in einer Gemeinschaftsinitiative das "Flower Label Programm" entwickelt. Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften und Verbände des Blumenhandels haben damit ein Zertifizierungsprogramm aus der Taufe gehoben, bei dem in unabhängigen Prüfungen international erarbeitete Standards auf dem Blumenfarmen geprüft werden. Die Geschäftsführerin von Flower Label, Nina Weipert, und Christian Conein vom Fian e.V. zeigen ein Video, erläutern das Programm ergänzend und zeigen Wege auf, wie sich Konsumenten und Floristen beteiligen können. Auch Agenda-Grün unterstützt den fairen Blumenkauf und gibt Hinweise, wo sie erhältlich sind. Mehr unter www.flower-label-programm.de.

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Fünf Tonnen fair gehandeltes Wurfmaterial in Monheim

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